Privatpilotenlizenz

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Aber was ist eine Privatpilotenlizenz ?

JAR-FCL ICAO

Die Pilotenlizenz

Bei uns können Sie die Privatpilotenlizenz PPL-A EASA FCL und LAPL erwerben.
Außerdem bieten wir Zusatzausbildungen für diese Lizenzen an, wie z. B. Nachtflug.

PPL-A EASA FCL ist eine Privatpilotenlizenz die Sie berechtigt einmotorige kolbenbetriebene Flugzeuge am Tage und mit entsprechender Zusatzausbildung auch bei Nacht nach Sichtflugregeln zu steuern.

Die Lizenz ist europaweit gültig und wird international anerkannt.
Um im nicht europäischen Ausland z.B. USA fliegen zu dürfen ist allerdings die Umschreibung dieser Lizenz auf die jeweilige Landeslizenz notwendig, was in der Regel aber problemlos möglich ist und lediglich ein paar Formalitäten und Behördengänge erfordert.

Innerhalb Deutschlands reicht das deutsche Sprechfunkzeugnis BZF 2.
Im Ausland benötigen Sie jedoch zusätzlich ein englisches Sprechfunkzeugnis BZF 1 oder AZF.

LAPL (Light Aircraft Pilot Licence) ist eine Lizenz die Sie berechtigt einmotorige kolbenbetriebene Flugzeuge mit maximal 3 Passagieren und einem maximalen Startgewicht von 2 Tonnen am Tage
und mit entsprechender Zusatzausbildung auch bei Nacht nach Sichtflugregeln zu steuern.

Diese Lizenz ist im Gegensatz zur PPL-A EASA FCL Lizenz nur innerhalb Europas gültig.
Im nicht europäischen Ausland z.B. USA wird diese Lizenz nicht als Fluglizenz anerkannt. Eine Umschreibung auf die jeweilige Landeslizenz ist nicht möglich.

Innerhalb Deutschlands reicht das deutsche Sprechfunkzeugnis BZF 2.
Im europäischen Ausland benötigen Sie jedoch zusätzlich ein englisches Sprechfunkzeugnis BZF 1 oder AZF.

In beiden Ausbildungen ist ebenfalls die CVFR (controlled visual flight rules) Ausbildung enthalten. CVFR ist der kontrollierte Sichtflug im Luftraum C, bei dem Ihnen die Flugparameter (Kurs, Höhe, Geschwindigkeit) von einer Flugverkehrskontrollstelle vorgegeben werden. Gerade bei längeren Streckenflügen und bei Flügen ins europäische Ausland bietet dieses Flugverfahren für Sie, Ihren Fluggästen und Flugzeug den maximalen Schutz, da Sie durch einen Fluglotsen überwacht werden.
Außerdem ist die CVFR Ausbildung notwendig um eine Nachtflugberechtigung zu erwerben.

Der LAPL ist nicht zu verwechseln mit der höherwertigen PPL-A EASA FCL.

Ausbildung:

Die PPL-A EASA-FCL Privatpilotenlizenz ist Grundlage und die erste Ausbildung die Sie benötigen um Berufspilot zu werden. Die Flugausbildung umfasst mindestens 45 Flugstunden, davon werden mindestens 10 Stunden im Alleinflug absolviert.

Die LAPL Lizenz Ausbildung umfasst im Gegensatz zur PPL-A EASA FCL Ausbildung nur mindestens 30 Flugstunden, von denen mindestens 6 Stunden im Alleinflug absolviert werden.

Die Theorieausbildung beider Lizenzen umfasst die Fächer:

  • Luftrecht
  • Technik (Luftfahrzeugkenntnisse, Flugleistung)
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Meteorologie (Wetterkunde)
  • Navigation (Kartenkunde, Kursberechnung, Funknavigation, Flugplanung)
  • Aerodynamik
  • Sprechfunk (wahlweise in deutsch oder englisch)

Die erworbenen Kenntnisse werden in Form eines Multiple Choice Tests abgefragt, ähnlich der Theorieprüfung beim Führerschein (allerdings etwas umfangreicher…).

Sollten Sie Inhaber einer Lizenz als Ultraleichtflugzeugführer, Motorseglerführer, Hubschrauberführer oder Segelflugzeugführer sein, so können sie bis zu zehn Flugausbildungsstunden erlassen bekommen

Wichtiger Hinweis:

Die PPL-A EASA FCL ist eine höherwertige Lizenz, die nicht mit dem LAPL zu verwechseln ist. Darüber hinaus ist für die gewerbliche Personen- und Frachtbeförderung der Erwerb eines Berufspilotenscheines, z. B. der CPL (Commercial Pilot Licence) oder der ATPL (Airline Transport Pilot Licence) erforderlich.

 

Artverwandte Lizenzen:

PPL-A beschreibt die „alte“ Pilotenlizens für einmotorige kolbenbetriebene Flugzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht von 2000 kg. Mit dieser Lizenz dürfen Sie einmotorige Flugzeuge am Tage nach Sichtflugregeln steuern.

Ebenfalls dürfen Sie Flugzeuge mit deutscher Zulassung international steuern.

Seit dem 1. Juni 2003 kann diese Lizenz nicht mehr erworben werden. Die Lizenz wurde zunächst durch die PPL-A JAR-FCL Lizenz und ab April 2014 durch die PPL-A EASA FCL Lizenz abgelöst.

PPL-N beschreibt ebenfalls eine „alte“ Fluglizenz für einmotorige kolbenbetriebene Flugzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht von 750 kg. Mit dieser Lizenz dürfen Sie zweisitzige einmotorige Flugzeuge am Tage nach Sichtflugregeln steuern.
Diese Lizenz war allerdings nur in Deutschland gültig.

Seit April 2014 kann diese Lizenz nicht mehr erworben werden. Die Lizenz konnte übergangsweise mit Zusatzausbildung in eine PPL-A EASA FCL umgewandelt werden.
Grundsätzliche wurde diese Lizenz durch die LAPL (Light Aircraft Pilot Lizenz) abgelöst.

 

 

Approved Training Organisation (ATO)
DE.NRW.ATO.211 MS